Erinnern (von Uwe)



"Was war denn da gerade geschehen?", fragte sie sich. Sie lag da. Schweiß gebadet und vollends zufrieden. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen. Ein Schweißtropfen rann von ihrem Hals zwischen ihre Brüste. Sie atmete schwer und trotzdem versuchte sie jedes Geräusch im Zimmer aufzunehmen. Sie ließ die letzten Minuten noch einmal durch ihre Gedanken ziehen. Waren es nur Minuten? Oder schon Stunden. Sie konnte sich nicht erinnern, wie lange sie schon so dalag, und wie lange das Spiel gedauert hatte. Nur eins wusste sie genau. Jemand hatte sie unglaublich glücklich gemacht in dieser Nacht. Ihr einen Traum erfüllt. Die schönsten Minuten ihres Lebens geschenkt.

Es war ihr Hochzeitstag. Ihr Mann Thomas hatte viel zu tun und war noch auf der Arbeit, als sie sich total übermüdet aufs Bett gelegt hatte, um ein wenig auszuruhen. Bei dieser unerträglichen Sommerhitze hatte sie sich vollkommen ausgezogen und döste vor sich hin, bevor sie doch in einen tiefen Schlaf verfiel.

Irgendwann wurde sie wach. Ein kühler Luftzug hauchte über ihren nackten Körper. Noch etwas schlaftrunken stellte sie fest, dass sie ihre Arme nicht bewegen konnte. Ihre Hände waren am Kopfteil des Bettes angebunden. Thomas saß auf der Bettkante und lächelte sie an. Er führte ihr ein Glas an die Lippen und sie trank eine süße Flüssigkeit. Sie schmeckte Annanas und einen leicht bitteren alkoholischen Nachgeschmack. Aber erfrischend. Sie lächelte zurück und bekam einen Kuss. Einen sehr zarten, gefühlvollen Kuss, der sofort Lust auf mehr machte. "Warum...." weiter kam sie nicht, denn Thomas legte ihr einen Finger auf die Lippen. "Psssst" , sagte er. "Lass dich einfach ein wenig verwöhnen. Vertrau mir."

Nichts leichter als das, dachte sie. Sie waren jetzt schon zehn Jahre verheiratet und sie würde ihr Leben in seine Hand legen, falls es nötig wäre. Er wusste, dass sie ihm vertraute. Er kannte ihre Phantasien und geheimen Wünsche und er wusste auch, dass sie sich gerne bei dieser Art von Spielen führen ließ. "Heute Nacht sollst du im Mittelpunkt stehen.", raunte er. "Ich möchte Dir deinen größten Wunsch erfüllen."

Sie zuckte zusammen. Erst vorgestern hatten sie über ihre Wünsche gesprochen. Vor allem über ihre erotischen Wünsche und Phantasien. Thomas hatte plötzlich aus dem Nichts ein schwarzes Tuch in der Hand und verband ihr die Augen. Jetzt fiel es ihr wieder ein. Nein - das konnte doch nicht wahr sein. Oder doch? Ihr Herz raste. Schweißperlen bildeten sich auf ihrem Körper. Da war wieder dieser Luftzug und eine Gänsehaut überzog ihren aufgeheizten Körper. Sie erinnerte sich an das, was sie gesprochen hatten. Ihr Wunsch war es, einmal von zwei Männern verwöhnt zu werden. Zwei heiße Zungen, vier Hände und zwei große harte Schwänze wollte sie spüren, ohne zu wissen, wer gerade was macht. Sollte das heute Nacht wahr werden?

Sie merkte wie Thomas aufstand. Die Tür öffnete sich und schloss sich wieder. Einige Minuten später, nachdem sie ein Flüstern vor dem Zimmer gehört hatte, ging die Tür wieder kurz auf. Sie hörte wie sich ein Gürtel öffnete. "Komisch, wie gut das Gehör wird, wenn erst mal die Augen ausgeschaltet sind", dachte sie.

Thomas trug immer einen Gürtel. War er es, der sich da entkleidete? Wieder wurde ihr ein Glas an die Lippen geführt. Genau das brauchte sie jetzt. Eine kurze Erfrischung, um ihre Sinne zu ordnen. Aber das Gegenteil schien der Fall zu sein. Alles verschwamm ein wenig. Sie hatte wenig gegessen heute und der Alkoholanteil in dem Getränk war wohl doch höher, als erwartet. Sie versuchte den Duft der Hand aufzunehmen, die das Glas reichte und erkannte ihn wieder. Dieses Parfum hatte sie ihm geschenkt. Noch während sie roch, hörte sie einen weiteren Gürtel, der geöffnet wurde. Eine Hose glitt zu Boden.

Wer war das? Wer war noch im Zimmer. Gehörte der Duft gerade zu ihrem Mann? Sofort beschleunigte sich ihr Puls wieder.
Das Glas wurde auf den Nachttisch gestellt und von beiden Seiten bekam sie einen Kuss auf die Wange. Sie sog den Duft ein. Entschlossen einen Unterschied zu riechen, aber es war keiner da. Genau der gleiche Duft, egal zu welcher Seite sie auch ihren Kopf drehte. Dann spürte sie die Hände. Erst eine an der Brust. Eine zweite auf ihrem Bauch. Jetzt eine an der anderen Brust. Alle drei waren weich und warm und leicht feucht. Nichts, aber auch gar nichts wies auf einen Unterschied hin. Sie hatte keine Chance zu entscheiden, welche dieser wohltuenden Hände nun zu ihrem Thomas gehörten. Die vierte Hand legte sich auf ihr rechtes Knie, strich an der Außenseite ihres Schenkels nach oben und dann über ihren Schamhügel. Sie hatte sich frisch rasiert und gecremt. Zärtlich strichen die Finger über die zarte Haut, um dann am anderen Bein wieder hinabzugleiten.

Sie seufzte und schon kniff sie jemand in einen ihrer hoch aufgerichteten Nippel. Eine Zunge reizte den anderen und dann schlossen sich die Lippen darum. Es wurde gesaugt und sie spürte sanft die Zähne, während immernoch diese unendlich zärtlichen Finger ihre Schenkel streichelten. Sie liebte dieses Spiel aus Zärtlichkeit und leichtem Schmerz. Augenblicklich spreizte sie ein wenig ihre Beine. Ihre feuchten Schamlippen öffneten sich ein wenig. Doch die erwartete Berührung blieb aus.

Stattdessen fühlte sie, wie sich ein harter Schwanz an ihrer Wange rieb. Sie drehte den Kopf in seine Richtung und öffnete ein wenig die Lippen und küsste zärtlich die feuchte Spitze. Mit der Zunge begann sie langsam die Eichel zu umkreisen und dann spürte sie den heißen Atem an ihrer Scham. Eine Zunge strich leicht über ihren Kitzler. Sie wurde immer feuchter und in diesem Moment ließ sie ein Eiswürfel, der zwischen ihre Brüste gelegt wurde, fast erstarren. Sie konnte sich nicht bewegen. Genoss einfach das, was hier mit ihr geschah. Sie schnappte nach Luft, als ihr der große Riemen in den Mund geschoben wurde. Eine Hand griff in ihr Haar und zog ihr den Kopf nach hinten.

Weiter unten wurde sie jetzt heftiger geleckt. Eine Zunge massierte ihre Schamlippen und dann endlich spürte sie ihn. Den zweiten dicken, heißen Schwanz. Seine Spitze bahnte sich unaufhaltsam seinen Weg in ihr Innerstes. Zentimeter für Zentimeter wurde sie ausgefüllt. Sie stöhnte heftig und ihr Atem wurde immer schneller.

Sie ließ sich fallen. Genoss diese geballte, doppelte Männlichkeit und wehrte sich nicht dagegen. Sie saugte an einem prächtigen Schwanz und rotierte gleichzeitig mit ihrem heißen Becken. Immer schneller bewegten sich die beiden in ihr und als sie es nicht mehr aushielt, schrie sie ihre Lust heraus.

Noch während sie zitternd ihren Höhepunkt auskostete, fühlte sie den heißen Saft der beiden Männer in sich verströmen. Sie schluckte und saugte gierig auch den letzten Tropfen, bevor sie völlig erschöpft zusammensank.

Jemand tupfte ihr mit einem kühlen Tuch den Schweiß von der Stirn und streichelte sanft durch ihr Haar, bis sie zufrieden einschlief. Sie bekam nicht mehr mit, dass ihre Männer den Raum verließen. Erst einige Zeit später erwachte sie und...
... ein Lächeln huschte über ihre Lippen ...

Geschichte verschicken


Erinnern (von Uwe)
Impressum Gästebuch