Von Null auf Hundert



Vor kurzem öffnete ich im Zuge einer Entrümpelungsaktion meinen Schrank, und stellte fest, dass sich auch hier mittlerweile mehr Schamott als Kleidung angesammelt hatten. In einer sorgsam verklebten Schachtel entdeckte ich unter Unmengen alter Fotos überrascht mein Tagebuch. Ich schlage es auf und bereits nach dem ersten Satz werde ich glücklich und wehmütig zugleich. Der kleine fünfzehnjährige Thomas. Welche Sehnsüchte ihn damals schon trieben. Verzaubert vom weiblichen Geschlecht träumte er sich extatische Episoden des sexuellen Glücks zusammen. Dabei so naiv und unschuldig, ahnungslos, in heller Vorfreude auf die unbekannte Vereinigung mit den Frauen seiner Träume. Doch es sollten noch weitere sechs Jahre vergehen, bis ich zu meinem ersten Mal gelangen sollte. Was war ich damals schüchtern...

Kurz nach meinem 20ten Geburtstag betrat ich in meiner kleinen Stadt nach einem netten Abend mit Freunden so gegen 4 Uhr eine der letzten geöffneten Bars. Alle anderen waren bereits nach Hause gegangen...doch mich zog es noch nicht ins Bett. Noch nicht.

Kaum betrete ich die Bar entdecke ich an der Bar Linda, die Ex eines Bekannten. 30, verdorbener Blick, sitzt sie alleine an der Bar und nippt an einem Glas Weißwein. Sofort winkt sie mich her, bestellt mir vom gleichen und lächelt mich an. Wir plaudern über unsere Studien, über Gott und die Welt und landen irgendwann beim Thema Beziehungen. Im Gegensatz zu ihr habe ich in diesen Dingen wenig (nämlich gar nichts) zu berichten. Nach dem fünften Weißen schnappt sie mich und meint nur, sie habe da eine Idee. Ich lasse mich treiben. Sie bezahlt die Getränke, bunkert noch eine Zwei-Liter Flasche Veltliner und wir torkeln zu ihrem Auto. Nach wenigen Minuten wird mir das Ziel deutlich. Sie beschließt mit mir an einen nahe gelegenen Badesee zu fahren. Hemmungslos steuert sie ihr Auto über den Badeplatz und bleibt erst wenige Meter vor dem Wasser stehen.

Kaum kommt der Wagen zur Ruhe, stürzt sie aus dem Auto, reißt sich die Kleider vom Leib und stürzt ins kalte Nass. Ich liebe ihre vollen Brüste, ihren Arsch, ihre Schamlosigkeit. Etwas ziellos sitze ich noch im Auto und überlege meine nächsten Schritte. Aber was gibt's denn da zu überlegen? Ich steige aus, entkleide mich restlos, versuche dabei irgendwie unauffällig mein Geschlecht zu verbergen und verschwinde ebenfalls im Wasser. Mein Herz rast. Nach ein paar obligatorischen Tempi nähern wir uns, umfängt sie mich und küsst mich auf den Mund. Langsam öffnet sie mit ihrer Zunge meinen willigen Mund und nimmt mich ein. Nach einer für mich unendlichen langen Zeit verlassen wir das Wasser. Linda schnappt sich den Doppler aus dem Auto, schnippt mit der Autotür den Kronkorken ab (ich leide bei diesem Anblick) und macht es sich auf der Motorhaube gemütlich. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob das alles wirklich gerade geschieht und lege mich zu ihr auf die Haube. Wir schlückeln und küssen uns abwechselnd während sie meine Eier genüßlich massiert. Doch wie es scheint bin ich immer noch zu schüchtern (wenig nüchtern?) für eine Erektion, was meiner innerlichen Freude keinen Abbruch tut. Mit jedem Schluck wage ich mich einen Zentimeter näher an ihr Geschlecht, bis ich es endlich erreiche und mit aller naiven Liebe erforsche. Plötzlich werden wir unterbrochen. Die Putzkolonne nähert sich, um den Rasen für den heutigen Badetag zu säubern. Rasch bekleiden wir uns mit dem nötigsten und fahren davon.

Linda sieht mich an, lächelt und fragt mich, wo ich wohne. Kaum ausgesprochen lenkt sie ihr Auto in Richtung Studentenheim. In meinem Kopf laufen fünfzig Filme zugleich. Freude, Angst, Scham. Alles. Zugleich. Nach zehn Minuten erreichen wir mein Heim, schleichen am Portier vorbei und gelangen endlich in mein winziges Studentenzimmer. Linda wirft sich aufs Bett während ich, immer noch voller Angst vor dem ersten Mal, mit zitternden Händen am CD-Player herumfummle. Nachdem ich mich nach zwei Minuten immer noch für keine "gute" CD entscheiden kann, steht sie auf, packt mich und zerrt mich ins Bett. Mein Herz steht still. Aus dieser Situation, aus der ich nicht heraus will, komme ich nicht mehr heraus.

Linda entkleidet mich und sich gleichermaßen. In rasendem Tempo. Wir beginnen uns zu küssen und mich drückt nach wie vor meine Schüchternheit. Meine Unerfahrenheit. "Linda", flüstere ich ihr ins Ohr. "Ich hab' noch nie".
"Macht nichts. Macht doch nichts."
Meine Hemmungen lösen sich in Luft auf, ich nehme ihren Mund ein, streiche mit meiner Hand über ihre vollen Schenkel und lasse meine Finger über ihr nasses Geschlecht gleiten. Mein Herz jagt vor Freude, mein jungfräulicher Schwanz wird hart und plötzlich merke ich, wie sie nach ihm greift und langsam in sich einführt. Ich hab' es geschafft. Endlich. Zwischen romantischer Sanftheit und tierischer Geilheit versuche ich mich zu kontrollieren und ficke sie mit einem Gefühl unbeschreiblichen Glücks.

Plötzlich lässt sie von mir ab und dreht sich in Richtung meines Geschlechts. Kurz richte ich mich auf, und lasse mich dann restlos fallen, als ich meinen Schwanz in ihrem warmen, weichen Mund fühle. Langsam saugt sie ihn ein, lässt ihre Zunge wild über meine Eichel gleiten, verwöhnt mich. Unendlich. Ich beginne leise zu stöhnen, merke wie sie meine Hoden knetet, und gerade als ich denke, dass mehr wohl nicht mehr möglich ist, spüre ich wie sie langsam ihren Finger in meinem Anus verschwinden lässt. Ich stöhne laut auf, und lasse willenlos mit mir machen. Vom Alkohol gebremst halte ich durch, lasse mich ficken und meinen Schwanz verwöhnen, bis ich plötzlich in einem gewaltigen Orgasmus meine ganzen Säfte in ihrem Mund verschwinden lasse. Mein Körper zuckt völlig unkontrolliert und ich fühle wie es kommt und immer wieder kommt. Dann dreht sie sich wieder zu mir, ich lächle sie mit einem gewaltigen Grinsen an, küsse sie, drehe sie zu mir und kniee mich zwischen ihre Beine. Langsam lasse ich meinen Daumen über ihren Kitzler kreisen und beginne langsam ihren Quell mit meinen Fingern zu erforschen. Überrascht von meinem juvenilen Tatendrang lässt sie sich ins Kissen fallen. Ich ficke sie mit zwei Fingern und massiere ihren Kitzler und suche nach ihrem Rhythmus. Sie hilft mir ihn zu finden und nach kurzer Zeit spüre ich wie sich ihr Geschlecht an meinen Fingern festhält, greift, loslässt, greift, greift und sie sich in einem Orgasmus verliert...

Wir liegen noch eine Stunde zärtlich aneinander geschmiegt und ich danke ihr, für dieses unvergeßliche erste Mal, ehe sie leise im morgendlichen Treiben des Studentenheims verschwindet...



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